Dragon Dreaming

Dragon Dreaming ist ein Weg der Projektsteuerung, bei dem das Wachstum jedes Einzelnen und der gemeinsamen Gruppe eine zentrale Rolle spielen. Dragon Dreaming fragt zuerst nach Motiven, Vorlieben und Bedürfnissen, bevor Handlungsstrategien entworfen und Ziele verfolgt werden. Das ist essentiell und auch genau der Weg der Gewaltfreien Kommunikation. Bevor ich mir überlege, wie ich an mein Ziel komme, muss ich wissen, warum ich da hin will. Mir muss klar sein, welche Bedürfnisse ich mir erfüllen will.

John Croft hat dieses Prinzip in seiner Heimat Australien von den Aborigines gelernt. Er nennt das Dragon Dreaming, weil jeder, der in diesem Projekt mitmacht, seine eigenen Drachen treffen und schließlich mit ihnen tanzen wird. Wir haben nämlich alle unsere Komfortzonen, die gemütlich und uns lieb geworden sind. In denen wir aber nicht wachsen können. Wachsen können wir nur außerhalb der Komfortzone, in der Wachstumszone. Und hier wohnen auch unsere Drachen. Die uns vielleicht erklären, dass das alles gar nicht geht, dass das für uns viel zu schwer ist, dass wir das am Ende sowieso nicht können.

Im Dragon Dreaming bewegen wir uns in Dream Circles, die aus den vier Sektoren Träumen, Planen, Handeln, Feiern bestehen. So lernt jeder seine eigenen Drachen immer besser kennen. Und mit jedem neuen Schritt, den wir uns trauen, werden sie ein bisschen harmloser. Bis sie schließlich unsere Freunde sind, mit denen wir auch gemeinsam feiern.

John Croft ist weltweit unterwegs, um das Dragon Dreaming möglichst vielen Menschen beizubringen. Zu seinen Interessenten gehören international neben engagierten Gruppen auch Regierungsorganisationen.